PROGRAMM

Das Programm und die Beschreibung aller Workshops findet ihr hier in englischer Sprache (PDF).

Die meisten Workshops, Impulsreferate und Exkursionen werden in polnischer Sprache geführt. Wir werden uns aber um Übersetzung für ausgewählte Programmpunkte bemühen und hoffen auch auf selbstorganisierte Flüsterübersetzung.

Das Programm wird aus Themen-Tagen bestehen. Diese sind:

18. Juli (Mittwoch): Tag der lokalen Communities
Am ersten Tag des Klimacamps werden wir von lokalen Aktivist*innen begrüßt, die uns über ihren Widerstand gegen Tagebaue in der Region erzählen werden. Wir möchten auch Vertreter*innen der „Frontline Communities” aus anderen Teilen der Welt, auch aus dem globalen Süden, einladen. Gemeinsam wollen wir überlegen, wie man Kämpfe, die auf lokalen, nationalen und internationalen Ebenen geführt werden, zusammenbringen kann, wie man selbstorganisierte und widerständige Gemeinschaften stärken kann und wie eine globale Klimagerechtigkeitsbewegung aussehen könnte.

19. Juli (Donnerstag): Tag der Arbeit
Am zweiten Tag werden wir mit Arbeiter*innen und Vertreter*innen der Gewerkschaften über die Zukunft und eine neue Definition von Arbeit in Zeiten des Klimawandels sprechen. Wir wollen auch diskutieren, wie wir mehr Zeit für Erholung, Sorgearbeit und politische Tätigkeit erlangen können. Dabei fragen wir danach, wie wir die heutige, ungerechte und klimaschädliche, Produktions- und Konsumweise ändern und warum eine globale Umverteilung vom Einkommen und Vermögen notwendig ist.

20. Juli (Freitag): Tag der Solidarität
An diesem Tag werden wir darüber sprechen, warum wir nicht alle in einem Boot sitzen, was der Klimawandel mit Rassismus und anderen Formen der Diskriminierung zu tun hat und warum wir neue, auf den ersten Blick manchmal untypische Bündnisse, brauchen, um eine starke und wirksame Bewegung zu werden. Darüber hinaus werden wir gemeinsam überlegen, wie Solidarität praktisch und auf Augenhöhe stattfinden kann. Es wird auch eine kleine Soli-Aktion mit der lokalen Community geben, die Widerstand gegen den Braunkohleabbau leistet.

21. Juli (Samstag): Tag der Selbstorganisierung
An diesem Tag wollen wir unsere Erfahrungen und Wissen austauschen, wie wir uns wirksam für eine gerechte Welt organisieren können. Dabei ist das Themenspektrum sehr breit und berührt strategische und praktische Fragen: Wie sehen Geschichte und Zukunft des zivilen Ungehorsames aus? Wie können wir uns regional weiter vernetzen? Was ist ein Konsens und wie treffen wir in unserer Gruppe eine Entscheidung? Wie gründen wir eine Kooperative? Wie schicke ich verschlüsselte E-Mails?

22. Juli (Sonntag): Tag der Alternativen
Ein ist klar: Das heutige kapitalistische Wirtschaftssystem, das auf dem Abbau fossiler Brennstoffe und unendlichem Wachstum beruht, wird keine Antwort auf die Klimakrise und soziale Ungleichheit bieten. Aber warum eigentlich nicht? Um das zu verstehen, werden wir über Mechanismen des Kapitalismus diskutieren und fragen, welche Alternativen es bereits gibt. Dabei geht es auch um die Frage, wie eine Transformation aussehen kann, welche strukturelle Veränderungen dafür notwendig sind und wo wir anfangen.

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